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Mittwoch, 4. Januar 2012

Hochmittelalterliche Spiegelfassung


Der Weihnachtsbaum steht dort, wo normalerweise mein Webstuhl steht. Es ist die Zeit im Jahr sich anderweitig auszutoben.
Auf meiner langen Liste, der Dinge die ich gerne tun möchte, steht schon länger ein kleines Spiegelchen, bzw. die Fassung dessen, von dem man annimmt, das es ein Spiegelchen sein soll.
Ich hab es vor einiger Zeit, in natura auf einer Ausstellung gesehen, und es hat mir so gut gefallen.
Es ist aufs Hochmittelalter datiert und einer Kölner Werkstatt zugeschrieben.
Leider weiß ich nichts über die Rückseite, weder ob der Spiegel erhalten ist, wie er eingearbeitet ist und wo oder wie, das Ding geklappt werden soll.
Was solls, mach ich erst mal das, was ich weiß.

So hab ich erst mal drei Knochenplättchen zugeschnitten und in Form gebracht. Sie miteinander verleimt, später soll denn das ganze vernietet werden, so wie beim Original. Zum beschnitzen, erscheint es mir so praktischer.
Das Muster ist aus der freien Hand übertragen, und einige Konturen sind schon angeschnitzt.






Bei einem ähnlichen Stück aus den Niederlanden, ist auf der Rückseite wenige Millimeter tief eine kreisrunde Aussparung, in der ein Spiegel gewesen sein soll. Leider ist der Spiegel nicht erhalten.
In der Beschreibung, meines Spiegels im Ausstellungskatalog den ich hier zu Hause hab, ist zwar ein hervorragendes Bild von der Vorderseite des Stückes, aber die Beschreibung ist unzureichend. Alles was ich weiß, ist das das Werkstück aus Knochen und Bronze besteht. Nun ja, ich werde weiter nach Antworten suchen.


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