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Sonntag, 29. Juli 2012

Wolle in Unkraut färben

Zur Zeit genießen wir die Ferienzeit.
Mal nicht früh aufstehen müssen, kaum Termine haben, und einfach morgens gucken was anliegt, was das Wetter erlaubt.
Hier wurde Marmelade gekocht,vorher die Früchte im Garten geerntet, viel an der Nähmaschine genäht - denn meine Tochter und ihre Freundin haben sich gewünscht, nähen zu lernen. Darüber freue ich mich wiederum sehr.
Wenn das Wetter es zulässt,wird im Garten gearbeitet. Da war viel zu tun tun, surch den vielen Regen steht das Unkraut gut im Saft,aber so langsam sieht er wieder brauchbar aus.
Wolle gefärbt, Reseda geerntet und getrocknet,ach ja - eine Borte aufgezogen - kurz irgendwie ist Sommerloch. Nichts Zeigenswertes.
So zeige ich mal eine Aktion die ich vor ein paar Jahren gemacht habe :

Wolle mit einem Eimer Unkraut gefärbt.
Man nehme Unkraut möglichst ohne Erde und viel Wurzelzeugs,wahllos,egal welches,stopfe damit den Färbetopf voll,fülle ihn mit Wasser auf und läßt es Stunde lang kochen.Dann durch ein Tuch abseihen und den Sud auffangen.
na-ja genau genommen waren es zwei sehr große Eimer Unkraut, und alles was im Weg stand.


Die nasse vorgebeizte Wolle, (15% Alaun) entweder langsam in mehren Schritten erhitzen,oder aber den Sud abkühlen lassen und die kalte vorgebeizten nasse Wolle dazu geben.
Nun hab ich das Unkraut nicht gewogen,da ich nur ausprobieren wollte,ob es überhaupt eine Färbung ergibt,aber ich schätze im Verhältnis 4:1 Blattmasse/Wolle war es.Die Wolle im Sud etwa eine Stunde simmern lassen,rausnehmen,abkühlen,spülen,fertig.
Meine Färbung ergab ein trübes gelb,mit Eisensulfat im dritten und vierten Zug ergab trübes grün,man könnte auch sagen Auswurf in alles Schattierungen.

Mein Versuch mit Tomatenlaub,das beim ausgeizen der Tomatenpflanzen so rumlag,ergab ein schöneres gelb. Leider hab ich davon keine Fotos.
Ein anderer Versuch mit den Wasserschossern meines Mirabellenbaumes,die incl. Ästen in den Topf wanderten, ergaben ein schönes kräftige Moosgrün in Verbindung mit Eisensulfat.

Ich denke man kann pauschal sagen,das so ziemlich jede grüne Blattmasse irgendein gelb ergibt,mit Eisensulfat irgendein grün.Eine Besonderheit sind wohl rotlaubige Bäume und Sträucher die ohne Eisen ein leuchtendes oilviges Grün ergeben sollen,da steht mein Test noch aus.


Es sind nicht gerade Traumfarben,aber es zeigt,das man ohne viel Aufwand und ohne besondere Pflanzen schnell und einfach Wolle farbig machen kann. Die Ergiebigkeit läßt zu wünschen übrig, das ist wohl der Grund, warum es traditionelle Färbepflanzen gibt, und andere unerwähnt bleiben.
Ausprobiert hab ich das,weil in irgendeiner Zeitung stand,das Maiglöckchenblätter färben.Das hat mich wirklich geärgert,denn sie stehen oder standen auf der roten Liste.Ich finde es wirklich Schade wenn unbedacht in der Natur gewildert wird,wo es doch einfach sein kann.

Montag, 23. Juli 2012

Pilgerfäden alle verwoben

Am Samstag habe ich gegen Abend den allerletzten Pilgerfaden verwoben.
Ich fühle mich ehrlich erleichtert.
Stolz bin ich das ich keinen Abfall produzieren mußte, ausser einer Schüssel Flauschfusseln, vom Mohairgarn, die beim arbeiten gestört haben. Jeder Faden, jedes Haargummi , Stoffstreifen,Bändchen und sogar Holzscheiben, ein Kinderbild mit Wasserfarbklekse alles ist in diesem Gewebe.
Schade ist - das Gewebe ist so groß das ich es nirgendwo schön knipsen kann. Es müssten insgesamt etwa 10m sein.

Das Plätzchen im Garten hab ich vorher extra geputzt. Aber um die Strecke hintereinander zu fotografieren hat der Platz  nicht ausgereicht.
Den Spruch auf dem Band erlaube ich mir zu zeigen, was ich mit den Teils sehr persönlichen Fürbittenzettelchen nicht tun werde.
Hier sieht man Streifen die von einem Brautleid sein könnten.
Die Fäden die an den Seiten rauschauen, sind Fadenstränge die von Gruppen abgegeben wurden, sie sind meist an einer Seite verknotet.
Die Holzscheiben, konnte ich erst ganz zum Schluss einweben, da sie sonst auf dem Webstuhl gestört hätten.

Nun liegen die Gewebe schön zusammen gefaltet neben mir. Ich werde nun einen Karton suchen und dann gehen die verwobenen Fäden per Zusteller nach Trier.


Tientje siehst Du genug oder soll ich Dir größere Bilder per mail schicken ?

Montag, 16. Juli 2012

hl. Rockweberei - die Reste

Beim heilig Rockfest, sind ja Unmengen an Fäden und Garnen angekommen, mehr als man in der Zeit verarbeiten konnte, und so sind 3 prall gefüllte Müllsäcke Fadensalat bei mir gelandet. (das ist nur ein Teil des Garn das nicht gleich verwebt werden konnte, der Rest wird wo anders verwoben)
Seit April, gleich nach meinem Dienst, habe ich angefangen, die Fäden zu entwirren, aneinander zu knoten, und aufzurollen.
Aus den Garnspenden die es auch reichlich gab, habe ich eine 11m lange und 630 Fäden starke Kette geschoren. Kunterbunt. Aus den aneinandergeknoteten Stücken habe ich kleine Röllchen gewickelt, damit ich mit dem Handschützen arbeiten kann. Dicke Schnüre und Kordeln habe ich auf die Teppichnadeln gezogen. Stoffstreifen und Bänder sortiert und auf Kleiderbügel gehangen.
Eine Kiste Kunterbuntes

Fadenstränge die von Gruppen abgegeben wurden, Bänder und Stoffsteifen.
Es gibt zusätzlich noch eine Tüte mit Haargummis, Sommerschals, einen Hosengürtel, und einen Beutel mit Holzstücken.

der kunterbunte Rest der nicht mehr in die Kiste passte
Angewoben.
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An die Pilgerin die mir am Samstag den 28April das letzte Knäuel graue Sockenwolle der Mutter anvertraut hat: Ihr Garn ist komplett über die 11m Kette in den ersten 10cm von links verteilt.
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Das orange Band, ist für die kürzlich, viel zu jung verstorbene Kollegin, meiner Freundin.
Beim weben, stelle ich fest - das wird ein Gewebe so bunt wie die Menschen.
Es gibt dicke und dünne Fäden, Strapazierfähige, und Fragile. Schillernde und ganz unscheinbare. Einige Störrische wollen sich nur ungern ins Gewebe einfügen. Auch mit dabei die Trendgarne der letzten Jahrzehnte. Da merkt man wie die Mode und die damit verbundenen Trends rasen.
Die flausichgen Mohairfäden machen mir besonders zu schaffen. Sie machen mir echt das Leben schwer.
Statt des angepeilten 1m pro Tag, die ich vor meiner anderen Arbeit erledigen wollte, sitze ich den ganzen Tag an einem halben Meter.  So mühsam hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Die Fäden sind bunt und unterschiedlich wie Menschen auch sein können, und doch wird es zum Schluss ein Gewebe.
Nein Mehrere. Denn die Kapazität meines Webstuhles ist nach 3,50m erreicht, der Warenbaum ist voll, so dick ist das Gewebe geworden. Ob ich jemals erfahren werde, was aus den Geweben geworden ist ? Werden sie als Wandschmuck verwendet ? Könnte ich mir gut vorstellen.

Aber für heute ist es genug.
Ich werde mich jetzt faul in die Wanne legen, und die steifen Nackenmuskeln lockern.
Bilder vom fertigen Gewebe werden folgen.

Dienstag, 10. Juli 2012

"Historische" Saubohnen

Normalerweise, wollte ich meinen Garten und auch mein Essen nicht ins Internet stellen, aber heute mache ich mal eine Ausname.
In diesem Jahr habe ich einen Feldversuch gemacht. ;o)
Ich habe zwei Reihen dicke Bohnen Sorte "Grünkerning", zwei Reihen - braunkernige aus dem Gartencenter und zwei Reihen einer Sorte die ich im Museumsdorf Düppel in Berlin, gekauft habe angebaut.
Ich nenne die Düppeler Bohnen historisch, denn es ist wohl eine Rückzüchtung.

Nun habe ich die historischen Bohnen im Bauch. Es waren die letzten die gereift sind, und noch reifen.


am Ende des Weges, von rechts nach links, die grünkernigen,braunen, und links mit den Sonnenblumen um die Wette wachsend die Düppel Bohnen. (das Unraut *hust* ist mitterweile auch gejätet)


Gekeimt sind alle Sorten etwa gleich gut und schnell. Auch die Pflanzen sahen anfangs alle gleich gut aus.
Während die herkömmlichen Sorten früh anfingen zu blühen, sind die Historischen weiter in die Höhe und in die Breite gegangen. Die Herkömmlichen waren gut zwei Wochen früher reif.


Herkömmliche
Düppeler,allerdings noch nicht ausgereift.














Die Historischen Bohnen sind in der Schote und im Korn kleiner, machen dies aber mit mehr Früchten pro Pflanze wett. Die Historischen haben einen höhreren Ertrag abgeworfen, und waren frei von Läusen, die Pflanzen strotzen vor Gesundheit und Kraft.
Die normalen Sorten hatten in diesem Jahr aber auch fast keine Läuse.


Die normalen Sorten, wobei mir durchgegangen ist, welche Sorte die braunkernigen sind, warum liegt auf der Hand.

Die Düppelbohnen links, rechts noch nachgereifte Herkömmliche.

ausgepahlte Düppelbohnen ,rechts neben der Schote,zum Vergleich 4 herkömmliche Kerne.

Geschmacklich war ich so richtig neugierig. Ich dachte irgendeinen Haken muß die Sache doch haben, irgendeinen Vorteil sollten die modernen Züchtungen doch haben. Aber ich bin freudig überrascht !
Die Düppelbohne hat einen feinen bohnigen Geschmack.
Nun muß ich nur noch darauf achten, nicht alle Bohnen aufzuessen, sondern genügend Bohnen ausreifen zu lassen, damit ich genügend Saatgut fürs nächste Jahr habe. ob ich überhaupt noch einmal herkömmlicher Bohnen setze, muß ich mir überlegen.

Von den 4 Reihen herkömmliche Bohnen konnte ich drei mal kochen. Von den zwei reihen konnte ich nun einmal kochen und es hängen noch viele Schoten an den Pflanzen, wenn alle reifen werden kann ich also mindestens noch einmal ein komplettes Essen davon kochen.
Wobei ein Essen für drei Personen reicht.

Also Ihr lieben Hobbygärtner seid mutig, versucht Euch an alten Gemüsesorten !!!

Freitag, 6. Juli 2012

gewebte Handtücher

Zur Abwechslung hab ich mal was Modernes für den Hausgebrauch gewebt : Handtücher.
Die Anregung habe ich von einer Weberin, der ich in einem Forum begegnet bin und die ähnliche (schönere) verkauft. Sie war so lieb mir zu erklären wie es geht, besten Dank dafür.
http://de.dawanda.com/shop/die-handweberin
Gewebt habe ich zwei Handtücher mit passendem Waschhandschuh für die Reise, die sich gut anfühlen, aber nicht so bannig viel Platz im Gepäck einnemen.

Mittlerweile schon mehrmals gewaschen, denn sie waren mit in Bibracte und auch in Detmold.
Die Seife ist auch handgemacht, von einer lieben Forenfreundin.
Die Kette ist einfaches Baumwollgarn unmercerisiert und schön durstig,der Schuß Baumwollchenille.
Ein Fahrradhandtuch für meinen Mann, das eine merkwürdiges Format hat, ich dachte es muß lang genug sein, das man es sich auch mal um den Hals werfen kann,und da es ziemlich dünn ist, geht das auch bequem. Aber breit genug, das man sich auch mal flächig abrubbeln kann, kommt man doch mal in nen Schauer.
Es ist etwas größer als eine Butterbrotsdose, damit es in den Packtaschen nicht so viel Platz braucht.

Einmal im ganzen und einmal gefaltet.





Und weil ich ne lange (Baumwoll) Kette augezogen hab, hab ich noch ein paar Küchen oder Geschirrhandtücher gewebt. Eins sogar mit Leinen Schuß.
Und jetzt weiß ich plötzlich warum Leinen so einen Ruf hat, das Zeug ist zickig.  Das konnte ich mir nicht vorstellen, aber es ist so. Bis ich mich da wieder ran traue wird wohl viel Wasser den Rhein runter fließen.


dicke durstige Baumwolle

Vorn links, das Kleine hat den Schuß aus Leinengarn, ich will es zum Geschirr trocknen benutzen, aber ich trau mich noch nicht, irgendwie ist es zu schade. Die Anderen sind alle mit Baumwollschuß.

Dann war da noch etwas selbstgefärbtes Chenillegarn übrig, und ich dachte das wird ein Babybadetuch, aber dafür hat das Garn dann doch nicht gereicht, Schade.


Ich finde die Tücher sind richtig gut geworden. Das werden nicht die letzten sein, aber erst mal sind andere Projekte dran. Auch ist im Garten viel Arbeit, und so Folgearbeiten wie Marmelade kochen, und Kräuter trocknen brauchen ihre Zeit. Den Sommer in Gläser füllen für die kalte Jahreszeit.

Irgendwann werde ich mir auch so schöne Handtücher mit breiten Stoffrand machen, wie Ute Richter sie macht. Und auch das Wanderhandtuch von dem Antigone ( http://de.dawanda.com/shop/WildeWebe ) mir erzählt hat, werde ich für mich mal weben. So ein Wanderhandtuch läßt sich klein zusammen falten, ist so groß das man sich drin einwickeln kann, und trocknet schnell in der Sonne.
Ich danke Euch Beiden für die Anregung, die Hilfe und besonders Antigone für den ein oder anderen Schubs in die richtige Richtung. Ich finds toll das Ihr Profis uns Hobbyfuzzies helft.  :o)

Montag, 2. Juli 2012

Schnallen für die Runneburgtasche

Damit ich im Museum, mehr als nur winzige Würfelchen zeigen kann, hatte ich, noch ein paar winzige Knochenschnallen vorbereitet.
Sie sind den Schnallen der Runneburgtasche nachempfunden, und so gut ich es vermag nachgearbeitet. Die originale Tasche, ist äußert dürftig in der Literatur umschrieben, so das man sich Maße und Maßstäbe selbst an Hand von Fotos erarbeiten muß.
Ich bin oft gefragt worden, wie lange ich an den Schnallen arbeite und ich kann es nicht sagen. Allein die Vorarbeit war lang und mühselig, und zog sich über Monate.
Eigentlich müsste ich hunderte davon machen, damit die Arbeit gelohnt hat.

Schwierig ist es, erst mal die Querbohrung zu machen, und nicht wenige Versuche sind in der Ecke gelandet.
Knifflig ist es den winzigen Schnallendorn in Form zu feilen, denn auch wenn ich zierliche Hände habe,kann ich die kleinen Stückchen kaum festhalten.
Auch der sehr dünne Knochenstift, der den Dorn in der Schnalle hält, zeigt mir wieder mal, wie genial die Handwerker zu früheren Zeiten waren.
Wie schön und knifflig im Detail, die alten Dinge sind, sieht man oft erst, wenn man versucht sie zu kopieren.

Da hätte ich gerne ein Zeitfernrohr, und würde gern mal zugucken, wie die Menschen damals vorgegangen sind, ohne Schraubstock, ohne Sehhilfen, und wie sie das Werkzeug in Schuß hielten.
Ein modernes Sägeblatt hält etwa 10 Würfelchen lang, dann ist es mittig zahnlos. Aber an den Schnallen wird das Meiste weggefeilt,nicht gesägt . Das mache ich mit modernen zierlichen Schlüsselfeilen. Ich mag es nicht mit Maschinen zu arbeiten und vermutlich hätte ich dabei nicht genug Gefühl für solch kleine Arbeiten.
Auch meine Augenbohrer sind nach dem Wochenende im Museum stumpf,obwohl sie frisch geschärft waren.


So sieht meine Interpretation der Runneburgtasche aus:

Mittelalterwochenende im Detmold

Vergangenes Wochenende war im Lippischen Landesmuseum Detmold, Mittelalterwochenende, und ich durfte mit meiner Familie mitten drin sein.
http://www.lippisches-landesmuseum.de/pages_neu/start.php
Wir waren als Würfelmacher mit dabei, und haben ein wenig über Würfel und deren Herstellung aus Knochen erzählt, so nebenher auch noch, ein wenig über Kegelknochen und Knickelbones. Für letzteres, war eigentlich meine Tochter zuständig, die das auch ganz gut eingeübt hat, aber dann doch wichtigeres zu tun hatte.
Knochenwürfel finden sich häufig im Fundgut vergangener Zeiten und zwar in sämtlichen. Seltener sind die Funde aus Horn, aus Holz kenne ich keinen,vermutlich weil diese Materialien schneller im Boden vergänglich sind.
Im Spielebuch von Alfons dem Weisen, das aus dem Mittelalter erhalten ist, ist eine wunderbare Zeichnung, die uns die Produktion von Knochenwürfeln zeigt.
Zuerst werden von einem großen Knochen, (gut brauchbar sind da die Oberschenkelknochen vom Rind) Stangen zugesägt. Diese werden mit Feilen in möglichst quadratischen Querschnitt gebracht, um dann - wie eine Salami von der man dicke Stücke abschneidet - zu würfelgroßen Stücken, abgesägt zu werden.
Diese werden nochmals mit der Feile bearbeitet, dann werden mit der Dreule, Kreisaugen eingebohrt. Diese Augen fülle ich mit heißen gerußten Wachs.



das ist die Ausbeute an der mein Mann und ich ein Wochenende lang gearbeitet haben. Mehr haben wir durchs viele erzählen und zeigen nicht geschafft, und auch die Verteilung der Augen, ist nicht immer so schön geworden. Bei einigen muß das überschüssige Wachs noch weg poliert werden.


Außerdem gab es mehrere Modenschauen, an denen wir teilgenommen haben.
Als die Moderation mir bei der letzten Schau spontan das Micro unter die Nase hielt und ich meinen Mantel beschreiben sollte, war ich so von der Rolle, das mir nicht einfiel, ob die Naht vorn oder hinten ist.Alles war weg.
Besonders gut gefallen hat mir an der Moderation von Sylvia Crumbach, das sie erzählt hat, das wir die Kleidung alle selbst hergestellt haben und zwar so wie wir vermuten, wie sie hätte sein können, und das sie gezeigt hat, wie die Kleidung aussieht, die die Allgemeinheit, gängiger Weise fürs Mittelalter hält.
Das alles mit großer, ansteckender Begeisterung in der Stimme, die mir neuen Elan für weitere Projekte gegeben hat.
"seien sie neugierig, gehen sie ins Museum..."

Für meine Tochter war es ein großes Erlebnis, mit und ohne Jörg Nadler, Einbaum zu fahren. Der Schleifischer, der auch im Alltag Berufsfischer ist, hatte Fangnetze aus gebracht.


Schon nach kurzer Zeit, war meine Tochter relativ sicher im Boot, so das sie einige willige Besucher übers Wasser gepaddelt hat.

Der Schleifischer mit Wochenendpraktikantin

Die Mitarbeiter des Museums haben so nett für uns gesorgt, und waren bester Laune, und das obwohl sie sicherlich viele Überstunden für diese Veranstaltung geschoben haben.
Freundliche Grüße an dieser Stelle, und herzlichen Dank für diese beiden Bilder :


das bin ich
und das meine Knochen  ;o)
Fotostrecke der örtlichen Presse :
http://bilder.lz-online.de/mittelalter-wochenende_in_detmold/73/870683/870683.html