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Montag, 19. August 2013

Herren Tunika fürs Jahr 1150

Der Stoff der hier, schon vorgestellt wurde:
http://zeitensprung.blogspot.de/2013/07/wie-viel-farbe-brauchts-um-bunt-zu-sein.html
ist nun zum fertigen Kleidungsstück geworden.

Es ist eine Tunika für meinen Mann geworden.




Da hängt sie und sieht ganz unschuldig aus.
Dabei habe ich mir diesmal wirklich einen Wolf genäht.
Mein Eindruck war, das der Näh Aufwand schlimmer als bei einem Kleid war, und als ich sie eben so am Schrank aufhänge, stelle ich fest - sie geht mir bis eine handbreit über die Fußknöchel.

Die Mode war 1150 noch eine ganz Andere als 1250.
Die Tuniken waren länger, die Ärmel hatten gerne Überlange.
Seitliche Geren sorgen für Weite, ohne das es an der Brust schlabbert.
Auf Bildbelegen sind farblich abgesetze Streifen an Armabschluss und rund um den Hals zu sehen, aber auch ganz schlichte Modelle.
Da der Stoff ja bewusst schlicht bis "billig" gehalten ist, haben wir uns für das Modell ganz ohne Schnick-Schnack entschieden. Passend zu meinem Kleid, das ja auch preiswert aber solide, wirken soll.
http://zeitensprung.blogspot.de/2013/04/mein-neues-kleid.html

Sämtliche Nähte habe ich mit dem Saumstich genäht, also erst einmal jedes Stück rundherum gesäumt, und danach die Teile per Überwendichstich zusammen genäht.
Als Nahtmaterial habe ich je 2 Fäden des Schussgarns gezwirnt, um einen zweifachen soliden Nähfaden zu haben.

Detail Armnaht


Detail Seitennaht innen

Beim unteren Bild kann man schön den Farbunterschied von Vor und Rückseite sehen.

Dazu passende Beinlinge sind in Arbeit. Etwa die Hälfte des Stoffes ist schon fertig gewoben.
Das Wetter lockt einfach ständig nach draußen, wo es ja auch viel zu tun gibt.


1 Kommentar:

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