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Dienstag, 25. Februar 2014

Haithabu im Frühling

Ein Stoff, an ein Muster angelehnt, das als Stofffragment im Hafen von Haitabu gefunden wurde, ein Diamantköper mit 20 Musterfäden, hier aus ungezwirnter Wolle, in zwei natürlich wirkenden Farben nach gewebt.
Quelle: " Die Textilfunde aus dem Hafen von Haithabu" von Inga Hägg S. 140, Muster No 1.


Der Stoff liegt doppelt auf der Puppe, es sind beinahe 5m,
und werden soll aus dem Stoff, eine Hose.
Auf dem unteren Bild hängt er in voller Länge in der Frühlingsluft zum trocknen,denn wie immer geht er gewaschen raus zum Auftraggeber. Dieser kann also gleich loslegen, mit dem zuschneiden und nähen.

Das sind schöne Farben für eine Hose, aber ich habe ja eh eine Schwäche für die einfachen Darstellungen.
Der Stoff hat eine Fadendichte von 8Fäden je cm. 



Die Schneeglöckchen als Vorboten des Frühlings sind schon da, wie schön !









Am Webstuhl verschmolzen die Farben bei der Arbeit, zu
einem tristen einheitlichen Braun, jetzt wo der Stoff in der Sonne badet, kaum vorstellbar.

Nun muss er aber wieder rein kommen, Wolken ziehen auf und erneut nass werden soll er nicht.

Die nächste Kette wartet, und mit ihr viel Arbeit.

Kommentare:

  1. Auf der Puppe sieht er wirklich triste aus - aber in der Sonne: Wundervoll! Ein sehr krraftvoller Stoff. Wie er sich wohl anfühlt? LG, Morgan

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    1. Ja da kann man mein Problem mit den Farben erahnen, man sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Denn ich habe der Kette eine Appretur verpasst, die das Garn optisch farbloser machte.
      Der Stoff fühlt sich weicher an als erwartet, natürlich rauer als Merino denn es ist ein Garn aus einem kräftigen urigen Schafshaar.

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