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Montag, 15. September 2014

Wikingertage Oerlinghausen 2014

Gerade stelle ich fest, das ich keine, oder kaum Fotos gemacht habe.
Dabei hätte ich ungeahnt andere Fotos machen können, als in den Jahren davor, denn es hat diesmal nicht geregnet.
Auch anders als sonst, habe ich in diesem Jahr nicht die Herstellung von Würfeln gezeigt, sondern Allgemeines zur Herstellung und Verarbeitung von Textilien erzählt.

Mein Webstuhl eignet sich nicht für die Reise und das aufstellen im Freien. Auch spiegelt das eigentliche Weben nicht die ganze Mühe um das weben von Textilien.
So habe ich das Projekt Kürbismütze ein weiteres Mal angegangen (hier bin ich bei Versuch 3.0),
zwischendurch viel über das Weben, nähen, färben, Garne oder die Kleidung die ich an hatte, erzählt - je nach dem was die Besucher, die garade da waren, wissen wollten.
Die Veranstaltung war gut besucht, so das ich kaum etwas Anderes mit bekommen habe.
An den Wikingertagen sind nicht nur Wikinger Darsteller anwesend, sondern viele andere Epochen und Kulturen. Mein Mann und ich bilden mit der Darstellung um 1150 zeitlich meist den oberen Abschluss.
Es gab Spiele, historische Modenschauen, und die Verpflegung der Besucher hob sich wohltuend von den üblichen Pommes mit Würstchen ab.
Etliche Besucher sind treue Stammgäste im AFM und kommen Jahr für Jahr.
Eine Mitstreiterin erzählte das Besucher ihr in diesem Jahr, Fotos geschenkt haben, von vor 10 Jahren, als ihr Sohn noch ein Baby war.
Dieses Bild wurde mir von Daniel aus Luxemburg geschickt, Danke schön.

Die Banane in der Hand dient dem Größenvergleich,und ist ein modernes Hilfmittel.
Das Foto ist vor Beginn der Veranstaltung entstanden.

Für Darsteller zeichnet das AFM Oerlinghausen sich aus, weil man Bestens umsorgt und verpflegt wird, es war wieder schön. Herzlichen Dank dafür, an alle Mitarbeiter und die vielen Helfer !


Nachtrag, wie versprochen die fertig genähte Mütze, Arbeitszeit für die reinen Näharbeiten etwa 16 Stunden.


Dienstag, 2. September 2014

2 neue Schlafdecken in Doppelbreit Technik

Doppelbreitgewebe ist schon reizvoll. Wie in einem älteren Post schon beschrieben, webt man eine doppelt liegende Stoffbahn, die untere Seite webt man blind.
Der zweite Anlauf ist schöner geworden, als mein erster Versuch. Herzlichen Dank für die wertvollen Tipps die ich im Frühjahr hier bekam ! Helgas Tipp mit der Angler Schnur habe ich umgesetzt, habe an den "Rändern" einen Faden pro Schaft eingezogen, also 4 insgesammt. Diese habe ich nicht mit auf den Kettbaum aufgezogen, sondern mit einem Gewicht beschwert einfach hängen lassen.

Die Kette ist ein schönes helles naturgrau vom Finkhof, Schuss sind div. Garne aus dem Fundus, alle 100% Wolle.
Die Bindung ist eine Leinwandbindung.

Diese Decke hat den Projekt Namen langer Heinrich. Sie hat so schöne maskuline Farben (Braun, dunkel Grün und Woll Weiß) und ist extra groß.



Diese Decke hat den Namen Rosemarie, ich finde das passt einfach farblich.
Das Rosè hat den Ton von heller Koralle, einen grünen Streifen und das viele Hell lässt diese Decke ausgesprochen freundlich aussehen. Schmale braune Streifen sorgen dafür das sie nicht kitschig wirkt.


Leider reichte das rosèfarbene Garn nicht so weit wie gedacht, um kalte Füße zu vermeiden musste ich den Musterrapport mit Braun weiter weben.

Nachtrag - die Anglerschnur wird aus dem fertigen Gewebe wieder herausgetrennt, bzw gezogen. Nach dem waschen, ist keine Spur der Hilfsschnur zu sehen.