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Sonntag, 7. August 2016

Krappwurzel Rubia tinktoria

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen auf die Färbedroge Krapp zu verzichten.

Warum ?

Krapp steht im Verdacht Krebs erregend zu sein.
Die Zulassungen krappwurzelhaltiger Arzneimittel wurden dementsprechend am 15. März 1993 durch das Bundesgesundheitsamt widerrufen. Krappwurzel wird im Verhältnis 2:1 Färbedroge/Färbegut verwendet, also in größeren Mengen. 
Einige Darsteller meiden neuerlich Krapp und auch ich möchte mich und meine Familie, den Dämpfen die beim färben entstehen nicht mehr aussetzen.

Als Alternative stehen Cochenille oder chemische Farben zur Verfügung, letzteres gerne ebenfalls handgefärbt in schönen Krapp ähnlichen Rottönen.


http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/484926

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