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Dienstag, 16. Mai 2017

2 Kissen für die Antike

Kissenbezüge für die Hellenistische Antike 4 -2 Jahrhundert vor Christus waren gewünscht. Die Kissen sollen Nachbauten von Möbeln aus dieser Zeit abrunden.
Zu dieser Zeit war Leinwand die vorherrschende Bindung. Das belegen Bildnisse die Gewichtswebstühle mit einem Schaft zeigen und einige wenige Textil Fragmente.
Leinwandbindung ist die einfachste aller Bindungen, aber keinesfalls primitiv. Je schlichter das Muster, um so schlimmer fallen Fehler und Unregelmäßigkeiten ins Auge. Es finden sich in Verbindung mit farbigen Garnen eine Vielzahl von Möglichkeiten in Form von Eingewebten farbigen Mustern und Ornamenten.
Ripsgewebe finden sich ebenfalls, und sie sind in diesem Fall auch Leinwandbindung, man spielt hier mit der Dichtigkeit von Kette und Schuss.
Die meisten dieser Textilien erfordern hohe Fingerfertigkeit und einen extrem hohen Zeitaufwand.
Glücklicherweise finden sich Bildnisse die gut umsetzbare einfache Stoffe zulassen.

Bilder : T.Schillo von  http://hetairoi.de/
Als Kettgarn wurde einfädiges Garn mit relativ grober Faser gewählt. Es ist industriell gesponnen und wurde zur besseren Verarbeitung nachgesponnen. Es ist Naturbraun und hat helle Grannenhaare.
Die Kette liegt bei einer Dichte von 10 Fäden/1cm

Für die Musterstreifen wurden beim ersten Kissen, weißes etwas dickeres Garn verarbeitet, beim Zweiten etwa gleichstarkes Pflanzengefärbtes.
Bild T. Schillo

Auf einem Bild ist an der Kissenecke ein kleines Pinselchen zu sehen. Ich deute es als kleine Troddel, und habe ebenfalls Troddeln an die Ecken genäht. Anders als bei den Stücken aus dem Hochmittelalter nicht baumelnd sondern fest ansitzend. Eigentlich scheinen sie mir etwas groß geraten.
Als Unterlage, meine neuzeitliche Gartenbank


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