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Mittwoch, 4. April 2018

Konfektioniertes Gewebe für einen Klappenmantel

Vorweg : belegen lässt sich diese Art Zierstreifen ein zu weben bisher nicht. Dazu sind zu wenige Stücke erhalten, Farbanalysen werden in der Regel nicht flächig für ganze Stücke durch geführt, sondern nur dann wenn mit dem Auge mehrere Farben sichtbar sind. Möglich ist, das sich Farbstoffe im Boden oder durch Feuchtigkeit auf das ganze zu untersuchende Textil übertragen hat.
An vielen Kleidungsstücken lässt sich belegen, das schon mit der aufarbeitung der Rohwolle fest stand, was aus der Faser einmal entstehen soll. (M)eine Interpretation ist die andersfarbigkeit der Zierstreifen, als eine Möglichkeit der Gestaltung der Kleidungsstücke.

Im Kundenauftrag:
Ein Stoff für einen Klappenmantel.
Zusammen mit der Schneiderin A. Lapies-Gnatowska  von Sawas Gewandungen wurde eine Gewebeplanung/Schnittmuster erstellt, denn der Stoff geht später dort hin, um zu einem Klappenmantel geschneidert zu werden.
Der Kunde der Bortenweber J. Korte, webt eine Borte die später dieses Stück zieren soll.

Die Bindung ist ein Diamantköper.
Material 100% Wolle
10/Fäden je 1cm
Die Farbe soll einem sattem Krapprot entsprechen, damit das Muster besser zur Geltung kommt, wurde das Schussgarn einen Ton heller gewählt als das Kettgarn. Die farbliche abbgesetzen Streifen wurden mit Silbergrauem Schuss gewebt, da später eine Borte mit Silber und Goldlahn aufgenäht werden soll.


unter Spannung am Webstuhl
gewaschen und wieder getrocknet in der Frühlingssonne
die dazugehörige Borte (Herstellung und Bildrechte J.Korte)


per Bildbearbeitung verbunden passen die Farben und Strukturen gut zusammen, die Münze dient wie immer dem Größenvergleich

Kontakt zur Schneiderin:
Sawas Gewandungen 
A. Lapies-Gnatowska